Wenn man genau hinsieht

Oktober 30, 2007 § Hinterlasse einen Kommentar

Im Café am Ufer des Flusses. Um die Ecke das Weserstadion, wo das Spiel Werder gegen Schalke wohl auch schon eine Viertelstunde alt ist. Leider dreht man jetzt auch den Ton des Fernsehers auf, vielleicht hat man meine suchenden Blicke auf den Bildschirm missverstanden. Eine Dame verzieht sich dezent in einen der unteren Räume. Ich bin hier wohl im oberen, im „rauchfreien“ Café. Was mir nicht unangenehm ist. „Fußballfreies Café“ wäre aber auch OK. Ich sitze, trinke Latte macchiato und polke mir Amarettini-Reste zwischen den Zähnen hervor. Bin in einer etwas bräsigen Feiertagsstimmung, die eigentlich ein Idealzustand ist: Laufen, schauen, sitzen, essen, Kaffee trinken, nichts weiter zu tun, als eine fremde, aber nicht völlig unbekannte Stadt anzuschauen. In ein Schlendern hineinkommen. Oder: verfallen. Flanieren. Sich keine Gedanken machen, sondern sie auch einfach nur schlendern lassen, die Gedanken.
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